Bericht aus der Peiner Allgemeinen Zeitung 20. August 2008

44 Teams geben auf rutschigem Untergrund Gas

Große Beteiligung bei der 29. Peiner Stahlrallye: 44 Teams gingen an den Start, fast doppelt so viele wie im vergangenen Jahr.
Der Motorsportclub Peine im ADAC veranstaltete den Wettbewerb auf dem Truppenübungsplatz bei Ehra-Lessin,
da in Peine kein geeignetes Gelände zur Verfügung steht.
Gemeinsam mit dem MSC Knesebeck hatten die Organisatoren einen anspruchvollen Parcours ausgearbeitet.
Am gewohnten Rallye-Tag, dem Ostersonnabend, hatte der Platz dem Veranstalter nicht zur Verfügung gestanden,
deshalb wurde die Rallye erst jetzt ausgetragen. Höhepunkte dieser Doppelveranstaltung waren wieder
zwei Prüfungen von zehn Kilometern Länge, die von den Teilnehmern auf Bestzeit befahren werden mussten.
Insgesamt wurden bei jeder Rallye sechs Wertungsprüfungen gefahren.
Aufgewertet wurde die Rallye in diesem Jahr durch viele Prädikate zu verschiedenen Meisterschaften im Norddeutschen Raum.
Viele Motorsportler auch aus Schleswig-Holstein waren deshalb dabei.
Unter den Startern war Peter Sebralla aus Lahstedt. Der erfahrene Copilot setzte sich in diesem Jahr
auf den Beifahrersitz von Marcel Becher aus Vechelde. Er fuhr einen gut vorbereiteten Golf II.
Allerdings spielte das Wetter nicht wie gewohnt mit. Gleich vom Start an machte Nieselregen die Wege rutschig,
was besonders den Startern im Mittelfeld zu schaffen machte.
Auch das Team Becher/Sebralla mussten dem Wetter Tribut zollen
und verloren gleich in der 1. Wertungsprüfung wertvolle Sekunden.
Nach der Hälfte der Rallye trocknete die Strecke weitgehend ab, und so konnten die Fahrer den zahlreichen Zuschauern vorführen,
wie schnell man auf trockenem Asphalt fahren kann.
Becher/ Sebralla konnten nicht ganz mit den schnellsten in ihrer Klasse mithalten
und mussten sich am Ende mit einem Mittelplatz zufriedengeben .
Gesamtsieger und Gewinner der silbernen Eule wurden das Team Axel Potthast/Elmar Pernsch
aus Gardelegen auf einem Ford Escort RS2000 vor Vater und Sohn Rochlitz aus Göttingen.
Am Nachmittag startete dann bei Sonnenschein die Rallye Knesebeck.
Auch hier gingen Becher /Sebralla an den Start. Das Wetter verhielt sich allerdings diese Mal anders herum.
Zum Ende der Veranstaltung machte ein Wolkenbruch die Strecke zu einer Rutschpartie,
was auch das Peiner Team zu spüren bekam. So reichte es nicht für einen der vorderen Plätze.
Hier gewann Olaf Müller/Olaf Grünhagen aus Ahlden auf einem BMW320is
vor dem wieder zweitplatzierten Team Rochlitz aus Göttingen.

 

Bericht aus der Peiner Allgemeinen Zeitung 18. Juni 2007

Automobiles Schaulaufen

Von Ulrich Jaschek
Peine. Früher war Autofahren etwas Besonderes. Heute ist es zuweilen wieder so – und bei den derzeitigen Treibstoffpreisen stinken die Abgase nicht mehr, sie duften. Und so verströmten gestern betagte Karossen das Aroma goldener automobiler Epochen bei der „Peiner Classic 2007“, der 3. Oldtimerrallye rund um die Eulenstadt, veranstaltet vom Motor-Sport-Club Peine e.V. im ADAC.
38 dieser liebenswürdigen, zwar in Ehren gealterten, aber keineswegs ergrauten, sondern immer wieder kosmetisch gelifteten und auf Neuzustand getrimmten Schätzchen aus verschiedenen Jahrzehnten automobiler Freiheit waren beim Autohaus Zierk am Start, um von dort aus auf einem 130 Kilometer langen Rundkurs gemütlich durch das Peiner Land zu zuckeln. Wie schon in den Vorjahren hatten ihre Piloten und ihre meist weiblichen Beifahrer an speziell eingerichteten Kontrollpunkten Aufgaben zu lösen und Punkte zu sammeln.
Obwohl Verkaufsraum und Ausstellungsgelände des Autohauses einem exklusiven Fahrerlager glichen, war von Konkurrenzdenken nichts zu spüren. Gefachsimpelt wurde, bereitwillig die auf Hochglanz gebrachten Auto-Eingeweide präsentiert und gelegentlich ein bisschen Staub mit einer Unterarmbewegung vom makellosen Lack gewischt.
Um Geschicklichkeit und Teamfähigkeit statt um Geschwindigkeit gehe es bei dem Fahrvergnügen, erklärte Pressesprecher Michael Beck. Und dieses Vergnügen ist nur nicht auf Seiten des fahrenden Personals, sondern auch bei den Passanten. Denn wo Petr Podanys „Willy’s Overland de Luxe Sedan“ aus dem Baujahr 1926 den Fahrtwind vor sich herschiebt, ist er zweifellos ein visueller Faszinationspunkt. Das in Kanada hergestellte US-Modell hat eine mit Blech bespannte Holzkarosserie aus kanadischer Birke, Räder mit Holzspeichen und richtete sich schon damals an betuchte Käuferschichten.
Ähnlich auffällig, wenn auch wesentlich schnittiger, kommt Ralf Klaus aus Lehrte Kolshorn mit seinem englischen Roadster-Fabrikat Railey, Baujahr 1932, daher. Der Schlosser hat fleißig restauriert und präsentiert stolz die blanken Eingeweide unter der Motorhaube: 88 PS bringen das kleine Kraftpaket auf 150 Kilometer pro Stunde.
Da geht es mit Jim Shevels Mercedes 600 aus dem Baujahr 1965 bedächtiger und komfortabler zu: Das Herz des aus England stammenden und in Harber wohnenden Kfz-Mechanikers schlägt für die schwarze aus Kanada stammende Staatskarosse mit 250 PS, die er restauriert hat. Zum Fahren ist das Modell eigentlich viel zu schade – höchstens 1000 Kilometer jährlich ist der Liebhaber damit unterwegs. Obwohl der Platz im Fond äußerst großzügig bemessen ist, nimmt die Ehefrau lieber auf dem Beifahrersitz Platz. Apropos: Als Co-Piloten fungieren meist attraktive weibliche Oldtimer-Fans, die zuweilen mehr Aufmerksamkeit auf sich ziehen als ihre gewienerten Blechkonkurrenten.
Und dann räuspern sich die Anlasser, Motoren brummen, bellen auf, scheppern: Jetzt ist Autofahren wieder etwas Besonderes…
 

Bericht aus der Peiner Allgemeinen Zeitung 26. April 2007

Peiner Stahlrallye um die silberne Eule

Anspruchsvoller Parcours auf dem Truppenübungsplatz

Peine (ja). Der Ostersamstag ist eine feste Größe im Terminkalender der Rallyesportler aus ganz Norddeutschland: Der Motorsportclub Peine e.V. im ADAC lud zur 28. Peiner Stahlrallye auf den Truppenübungsplatz bei Ehra-Lessin. Gemeinsam mit dem MSC Knesebeck wurde auf dem Gelände ein anspruchsvoller Parcours ausgearbeitet. Highlight dieser Doppelveranstaltung war eine Prüfung von 10 Kilometern Länge, die von den Teilnehmern auf Bestzeit befahren werden musste. Insgesamt wurden bei jeder Rallye 6 Wertungsprüfungen abgefahren.
26 Teams starteten mit ihren teils sehr starken Fahrzeugen. Aus dem Kreis Peine fuhren Michael Brandes mit Beifahrer Peter Sebralla auf ihrem Opel Kadett GSI und Thorsten Heine mit Benjamin Schacht auch auf Opel Kadett mit. Brandes/ Sebralla, im letzten Jahr noch auf einem Calibra, konnten in diesem Jahr nicht in den Kampf um den Gesamtsieg eingreifen und mussten sich mit einem dritten Platz in der Klasse zufrieden geben.
Das Team Torsten Heine/Benjamin Schacht musste nach einem Fahrfehler ihr Auto mit technischem Defekt abstellen und konnte bei der anschließenden Rallye Knesebeck nicht mehr an den Start gehen. Hier waren noch 23 Teams dabei und auch hier trafen Brandes/ Sebralla auf starke Gegner und konnten ihren dritten Platz in der Klasse halten.
Bei der anschließenden Siegerehrung wurde die Silberne Eule unter großem Beifall von Rallyeleiter Bruno Hardt an die Gesamtsieger Wolfgang Grothuesmann/Michael Legran aus Dülmen auf ihrem Porsche Carrera RS für ein Jahr überreicht.
 

Bericht aus der Peiner Allgemeinen Zeitung 06. April 2005

26. Peiner Stahlrallye um die silberne Eule

Wieder einmal war der Ostersamstag eine feste Grösse im Terminkalender der Rallyesportler aus ganz Norddeutschland. Der Motorsportclub Peine e.V. im ADAC lud zur 26. Peiner Stahlrallye auf den Truppenübungsplatz bei Ehra- Lessin ein. Gemeinsam mit dem MSC Knesebeck wurde auf dem Gelände ein anspruchvoller Parcours ausgearbeitet. Highlight dieser Doppelveranstaltung war eine Prüfung von 10 Km Länge, die von den Teilnehmern auf Bestzeit befahren werden musste. Insgesamt wurden bei jeder Rallye 6 Wertungsprüfungen abgefahren.

Auf Grund der guten Organisation des letzten Jahres starteten diesmal gleich 32 Teams mit ihren teils sehr starken Fahrzeugen. Aus dem Kreis Peine starteten Michael Brandes mit Beifahrer Peter Sebralla auf ihrem Opel Calibra und Michael und Susanne Welge auf ihrem Youngtimer Fahrzeug Opel Ascona. Brandes/ Sebralla, im letzten Jahr noch Klassesieger, mussten sich in diesem Jahr nur dem Gewinner der silbernen Eule, Ulli Boing und Guido Möller aus Ahaus geschlagen geben. Auch knapp geschlagen geben musste sich das Team Welge in ihrer Klasse. Aber Platz 2 war auch einen Pokal wert.

Anschliessend startete der MSC Knesebeck seine Rallye. Auch hier trafen Brandes/ Sebralla auf starke Gegner. Das Team Holz/Limbach aus Celle testeten zum ersten Mal ihren VW Golf Kit Car. Mit etwa 270 PS war es das wohl stärkste Fahrzeug am Start, was sie auch mit ihren gefahrenen Zeiten bewiesen. An ihnen kamen auch Brandes/ Sebralla nicht vorbei. Zwar gewannen sie Ihre Klasse sicher, aber im Gesamt kamen sie auf Platz zwei. Auch das Welge-Team kam nach sehr guten Leistungen auf den Wertungsprüfungen auf einen zweiten Platz.

Bei der anschliessenden Siegerehrung wurde die Silberne Eule unter grossem Beifall von Rallyeleiter Bruno Hardt an das Team Boing/ Möller für ein Jahr überreicht.

Bericht aus der Peiner Allgemeinen Zeitung 02. Oktober 2004

Schmettan auf feuchtem Grund am schnellsten

Motorsport: 28. Peiner Autoslalom in Braunschweig

Zum 28. Mal veranstaltete der MSC Peine seinen Autoslalom. Da in der Fuhsestadt seit einiger Zeit kein geeigneter Platz mehr zur Verfügung steht, wurde wieder mit dem MSC Knesebeck in Braunschweig auf dem Verkehrsübungsplatz ein Parcours abgesteckt.
Das Organisationsteam des MSC Peine richtete morgens den Platz für das Rennen her, hatten aber etwas Pech mit dem Wetter. Es regnete heftig, so dass die Strecke sehr rutschig wurde, was für die ersten Starter ein Problem war.
In der Klasse der verbesserten Fahrzeuge gingen zwei Teilnehmer vom MSC Peine an den Start. Bernhard Pielok, der nur noch sporadisch mit seinem Golf in das Renngeschehen eingreift, hatte Schwierigkeiten mit der nassen Strecke. Aber als einziger Starter seiner Klasse wurde er mit dem Klassensiegerpokal geehrt.
Jens Schmettan hatte seinen sehr schnellen Polo bestens für den feuchten Untergrund präpariert und fuhr einen ungefährdeten Klassen- und Gruppensieg beim MSC Peine und Knesebeck heraus. Seine Zeiten wurden am Nachmittag im Trockenen lediglich von einem Teilnehmer um Hundertstel unterboten.
Am Nachmittag gingen die Serienfahrzeuge und die Slalom-Neulinge an den Start. Beim Slalom des MSC Peine kam keiner an die Zeit von Schmettan heran, nur Ralf Thiele aus Braunschweig kam ihm sehr nahe. Knapp eine Sekunde fehlten ihm auf den Gesamtschnellsten Jens Schmettan.

 

Bericht aus der Peiner Allgemeinen Zeitung 04. Mai 2004

Marcel Becher fährt auf Rang 2

Kartslalom: 64 Jugendliche fahren beim MSC Peine um die Wette
64 Jugendliche nahmen am 18. Kartslalom des Motorsportclub Peine im ADAC auf dem Pelikan- Parkplatz in Vöhrum teil. Dabei ging es um Punkte für den Welfenpokal. Die jungen Fahrer im Alter zwischen 8 und 10 Jahren hatten ihre Eltern, Betreuer und Freunde mitgebracht, die am Streckenrand mitfieberten.
„Es kommt hier auf das Fahrkönnen an und nicht auf Geschwindigkeit“, erklärte Pressewart Michael Beck. In der teilnehmerstärksten Klasse der 13- und 14-Jährigen gingen 23 Motorsportler an den Start. Drei fehlerfreie Runden fuhr Christian Harm vom AC Gifhorn und siegte mit mehr als drei Sekunden Vorsprung.
Auch die Gewinner der anderen Klassen kamen aus Gifhorn. In der Gruppe der 14- und 15-Jährigen gingen zwei Teilnehmer aus dem Kreis Peine an den Start: Marcel Becher und Sascha Dubatuvka vom MSC Groß Bülten. Marcel Becher wurde Zweiter, Sascha Dubatuvka landete auf dem vierten Platz.
Zuletzt starteten die Ältesten, darunter vier Mitglieder des MSC. Benjamin Müller aus Peine fuhr die Tagesbestzeit, musste sich aber auf Grund eines Fehlers im ersten Durchlauf mit dem dritten Platz zufrieden geben. Simon und Hans-Jakob Droese, ebenfalls vom MSC, kamen auf Platz vier und Fünf.
In der Mannschaftswertung belegte der AC Gifhorn den ersten Platz gefolgt vom Team aus Wolfenbüttel. Die Peiner Fahrer wurden Dritter.

 

Bericht aus der Peiner Allgemeinen Zeitung 22. April 2004

Brandes und Sebralla landen vorn und haben danach Pech

Motorsport: 25. Peiner ADAC-Stahlrallye um die silberne Eule / Doppelveranstaltung mit dem MSC Knesebeck

Insgesamt 27 Teams aus ganz Norddeutschland trafen sich in Knesebeck zur doppelten Rallye-Veranstaltung des MSC Peine und des MSC Knesebeck. Es ging um wichtige Punkte für verschiedene Meisterschaften. Aus dem Peiner Raum gingen das Team Michael Brandes und Peter Sebralla auf ihrem Opel Calibra 4x4 an den Start. Auch Susanne Welge, die aus Peine stammt, startete mit Fahrer Michael Welge auf einem Opel Ascona.

Als erstes wurde die Rallye des MSC Knesebeck ausgetragen. Hier wollten Brandes/ Sebralla zeigen, dass sie Anwärter auf den Klassensieg sind. Nach Wertungsprüfung zwei führten sie die Klasse an und gaben diesen Platz bis ins Ziel nicht mehr ab. Im Gesamtklassement belegten sie den vierten Platz.
Nicht ganz so gut lief es im zweiten Wettbewerb, der 25. Peiner Stahlrallye. Bis zur dritten Prüfung belegten Brandes/Sebralla den ersten Platz, konnten aber ab Prüfung 4 auf Grund eines technischen Defektes die Geschwindigkeit nicht mitgehen und fielen noch ganz aus.
Gewinner der Rallye Knesebeck und Peine wurden Axel Potthast und Elmar Pernsch aus Gifhorn, die Pokale für Klassen-, Gruppen- und Gesamtsieg bekamen.
Nicht optimal lief es bei dem Team Welge/ Welge. Zwar kamen sie bei beiden Veranstaltungen ins Ziel, mussten sich aber jeweils mit einem Mittelplatz zufrieden geben.
Lange hatte der MSC Peine im ADAC warten müssen, bis die 25. Peiner Stahlrallye gestartet werden konnte. Mehrere Jahre hatte das Organisationsteam des Clubs versucht, im Raum Peine geeignete Sonderprüfungen zu finden, was aber immer wieder an den strengen Umweltauflagen scheiterte.
Deshalb mussten sich die Peiner anderweitig umsehen, um die Jubiläumsveranstaltung durchzuführen zu können. Da man mit dem MSC Knesebeck in der Nähe von Wittingen einen befreundeten Club hat, der seit letztem Jahr auf den Truppenübungsplatz Ehra-Lessien als Rallyestrecke zurückgreifen kann, beschloss man, mit Knesebeck eine Doppelveranstaltung auf die Beine zu stellen.
Mit ins Organisationsteam wurde der erfahrene Renn- und Rallyeleiter Bruno Hardt gezogen, der mit seiner 30-jährigen Erfahrung zum Gelingen der Veranstaltung beitragen konnte.
Als Strecken wurden reine Asphaltstraßen ausgesucht, um so wenig wie möglich Natur zu beschädigen.

 

Bericht aus der Peiner Allgemeinen Zeitung 05. Februar 2004

Frase neuer Chef des Motorsportclubs Peine

Verein hat 72 Mitglieder / „Peiner Stahlfahrt“ für dieses Jahr geplant
Peine (cd). Im Vorstand des Motorsportclubs Peine im ADAC gab es einen Wechsel im Vorstand. Michael Frase wurde bei der Hauptversammlung zum neuen Vorsitzenden gewählt und ersetzt Klaus Essinger, der das Amt 10 Jahre lang inne hatte. Wieder in den Vortsand gewählt wurden Schatzmeisterin Stefanie Welge, Pressewart und Schriftführer Michael Beck und Geräte- und Jugendwart Jörg Ziegerer. Der Club, der 72 Mitglieder hat, organisierte im vergangenen Jahr einen Kart- und einen Autoslalom. Im Jahr 2004 soll es wieder die „Peiner Stahlfahrt“ geben.

Auch der gesellige Teil des Clublebens kam nicht zu kurz, vier Feste veranstaltete der Club. Höhepunkt war die Feier zum 75-jährigen Bestehen des Vereins.
Für 25 Jahre Mitgliedschaft beim Verein wurde Michael Beck bei der Versammlung geehrt. Seit 15 Jahren gehören Michael Bremer und Olaf Heuer dem Club an.

Die sportlichen Meister des Jahres 2003 wurden anschließend bekannt gegeben. Im Bereich Kartslalom kamen auf die Plätze 1 bis 6: Hans Jakob Droese, Simon Droese, Benjamin Müller, Torben Lüddecke, Sabrina Eilers und Andreas Starke. Beim Slalomfahren gewann Jens Schmettan.

 

Bericht aus der Braunschweiger Zeitung 28 April 2003

Geschicklichkeit ist beim Kartslalom gefragt

Veranstaltung des Motorsportclubs Peine am Maifeiertag auf dem Pelikan-Parkplatz

PEINE. Nun schon zum 17. Mal veranstaltet der Motorsportclub Peine im ADAC
am Donnerstag, 1. Mai, den Peiner Kartslalom.
Unter der Leitung des Sportleiters Thorsten Mohr werden die Mitglieder des MSC Peine
von 7 Uhr an die Strecke auf dem Parkplatz der Firma Pelikan in Vöhrum sperren
und den Parcours aufbauen.

Von etwa 9 Uhr an werden die Teilnehmer auf den Parcours geschickt.
Es wird in fünf Altersklassen gestartet. Startberechtigt ist jeder Jugendliche
 im Alter von 8 bis 18Jahren. Von etwa 13 Uhr an können dann all diejenigen Fahrer starten,
die nicht um Welfenpokalpunkte fahren oder zum ersten Mal
an einer solchen Veranstaltung teilnehmen wollen.
Nennungsschluss ist jeweils 15 Minuten vor dem Start des ersten Teilnehmers in der Klasse.

Voraussetzung für die Zulassung zum Start
ist festes Schuhwerk und geschlossene Kleidung.
Helm und Handschuhe können kostenlos ausgeliehen werden.
Ferner muss eine Einverständniserklärung des Erziehungsberechtigten vorliegen.
Das Startgeld beträgt 8 Euro. Aus Sicherheitsgründen ist jedes Kart mit einer Fernsteuerung ausgerüstet,
um im Notfall die Zündung zu unterbrechen.
Der Parcours ist so aufgebaut, dass es auf Geschicklichkeit und nicht auf Geschwindigkeit ankommt.

Zuschauer können entlang der gesamten Strecke das Geschehen verfolgen.
Für Essen und Getränke ist ebenfalls gesorgt

 

 

Bericht aus der Braunschweiger Zeitung 26 April 2003

40000 Zuschauer verursachten Biernot
75 Jahre Motor-Sport-Club Peine im ADAC: Chronik eines bewegten Vereins, der Geschichte schrieb

Von Iris N. Masson

PEINE. Die Autostadt Wolfsburg – unweit Peines gelegen. So nimmt es nicht wunder, dass die Begeisterung für motorisierte Fortbewegung auch auf die Fuhsestadt übergriff. Bereits vor 75 Jahren gründete sich der Motor-Sport-Club Peine e. V. im ADAC, der MSC Peine. Heute begeht er dieses Ereignis mit einem Jubiläumsball in der Bürgerschänke.

Genaugenommen reicht die Chronik des Motorsports bis 1922 zurück, als Individualisten die erste Ortsgruppe des damaligen ADAC ins Leben riefen. Ihr erstes Rennen fand 1927 statt und führte von Peine über Duttenstedt, Meerdorf, Stederdorf zurück nach Peine. Der Preis für den besten Fahrer – fast eine Pionierleistung in den damaligen Fahrzeugen – bestand in der "Silbernen Eule". Bis heute ist sie Aushängeschild der Motorsportler und begehrter Wanderpokal.

1929 wurde aus dem "Motorrad- und Autosport-Club Peine" der Ardie-Club, Vater des heutigen, unter Federführung von Georg Lege. Damit erlebte der Motorsport eine Blütezeit wie kaum ein anderer Sport in Peine. Und die Stadt selbst avancierte in den nachfolgenden Jahren zur Rennsport-Hochburg Norddeutschlands.

Die Frage nach einer Strecke für die Veranstaltung vorschriftsmäßiger Rennen beantwortete sich mit der vor den Toren der Stadt gelegenen "Horstkippe". Um einen Pachtvertrag musste jedoch zunächst mit der Wasserstraßendirektion Hannover zwei Jahre lang gekämpft werden, bis man endlich eine für alle Seiten befriedigende Lösung fand.

Unverzüglich begann man mit den Ausbauten für eine Rennstrecke auf dem 34 Hektar großen Gelände – auf eigene Kosten. Es wurde gegraben, angelegt, gepflanzt, und mit gefüllten Wasserfässern planierten die Mitglieder bis spät in die Nacht hinein die Sandbahn. Bereits ein Jahr später wurde sie mit dem ersten Rennen eingeweiht.

In den folgenden zehn Veranstaltungen bis 1939 konnte Peine dann eine Gesamtbesucherzahl von knapp 170 000 Gästen aus ganz Deutschland verbuchen. Bald danach übernahmen mit der Motor-SA und -SS die Nationalsozialisten das Steuer. Die Führungsspitze bildete das Kraftfahrerkorps der NSDAP, und aus der Horster Anlage sollte ein Wehrsportgelände werden. Der Krieg brachte diese Überlegungen zum Erliegen.

Desgleichen den Motorsport. Erst 1948 lebte er mit Georg Leges Gründung eines neuen Clubs wieder auf. Bereits ein Jahr später fand ein Straßenrennen statt, das die alte Tradition der "Silbernen Eule" aufgriff – ausgeschrieben war die Veranstaltung für Motorräder und Autos. Bis zu 40 000 Schaulustige fanden sich an der 2,7 Kilometer langen Strecke von Feld- und Ilseder Straße über den Zuckerweg und die Braunschweiger Straße ein. Gefahren wurden Spitzengeschwindigkeiten bis zu 90 Stundenkilometern.

Es klingt wie eine Schmonzette, dass es anschließend in der gesamten Stadt keine Getränke mehr gegeben haben soll. Und seit 1952 auch keine Rennen mehr. Die Geschwindigkeit der Fahrzeuge hatte sich erheblich erhöht, die Sicherheit von Fahrern und Zuschauern konnte nicht mehr gewährleistet werden. So wurde es ruhiger um den Verein.